INQA
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Die Initiative Neue Qualität der Arbeit ist im Jahr 2002 als gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Sozialversicherungsträgern, Gewerkschaften, Stiftungen und Arbeitgebern gestartet. Sie wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Sie setzt sich für eine moderne Arbeitskultur ein, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konsequent in den Mittelpunkt stellt.

Bisher hat die Initiative Neue Qualität der Arbeit rund 3.000 Unternehmen mit mehr als 3 Millionen Beschäftigten erreicht. Sie unterstützt Arbeitgeber und Beschäftigte mit inspirierenden Beispielen aus der betrieblichen Praxis, bietet Austauschmöglichkeiten sowie Beratungs- und Informationsangebote und eröffnet die Möglichkeit, an Förderprogrammen teilzunehmen. Inhaltlich orientiert sich die Initiative an vier strategischen Themenfeldern.

Stimme zur Initiative

Sie befürworten die Aktivitäten der Initiative Neue Qualität der Arbeit? Sie haben bereits von Angeboten der Initiative profitiert? Dann können Sie ab sofort hier Ihrer Überzeugung Ausdruck verleihen und Ihre "Stimme zur Initiative" abgeben.


In der Regel besteht jährlich die Möglichkeit, sich an einem Ideenwettbewerb auf der Grundlage einer Bekanntmachung zu beteiligen. Der Termin für die nächste Bekanntmachungsrunde steht zur Zeit noch nicht fest.

Gefördert werden Projekte, die dazu beitragen, anwendungsbezogenes Wissen zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit und der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit zu generieren und zu verbreiten. Das so erlangte Wissen zur zukunftsgerechten Gestaltung der Arbeitswelt soll, unter Berücksichtigung der Aktivitäten innerhalb der Initiative Neue Qualität der Arbeit, transferorientiert, im Einzelfall auch modellhaft, in betriebsnahe Netzwerke und Verbünde (unter Beteiligung der Beschäftigten bzw. ihrer Interessenvertretungen) eingebracht werden und insgesamt bundesweite Wirkung entfalten.

Sie finden eine Übersicht der geförderten Projekte unter www.inqa.de.

Mit der Durchführung des gesamten Verfahrens von der Einreichung von Projektskizzen, über das Antrags- und Bewilligungsverfahren bis zur (Vor-) Prüfung von Verwendungsnachweisen hat das BMAS die:

gsub Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH
Kronenstr. 6
10117 Berlin
als Projektträger beauftragt


Weitere Informationen finden Sie hier.


Aktuell:


Das diesjährige INQA–Projektetreffen fand am 28. und 29. April 2016 in Berlin-Dahlem statt.
Im Fokus stand dieses Jahr die Vernetzung der Teilnehmer/innen über die jeweiligen Projekte und INQA-Themensäulen hinaus, ein Wunsch vieler Teilnehmer/innen vom letzten Projektetreffen 2015.
Auf einem Marktplatz der INQA-Projekte und INQA-Netzwerke am ersten Tag wurde ein reger Austausch zwischen den einzelnen Projekten, Netzwerkvertreter/innen und Projektbegleiter/innen sowie dem BMAS gepflegt.
Im Mittelpunkt des zweitägigen Treffens stand eine themenzentrierte Diskussion. Eingeleitet wurde diese mit der Präsentation der Studienergebnisse einer großen Beschäftigtenbefragung des BMAS über die Wahrnehmung und die Wünsche von Beschäftigten, wie Arbeit in Deutschland heute und in der Zukunft gesehen wird. Ausgehend von diesen Befragungsergebnissen kamen alle Anwesenden in einem zweigeteilten interaktiven Workshop in die Diskussion zum aktuellen Stand und bestehenden Entwicklungsperspektiven von INQA. Hierbei unterstützte die nextpractice GmbH aus Bremen mit dem Einsatz ihrer nextModerator-Technik, die jedem eine aktive Teilnahme mit eigenen Ideen und Anregungen für die Gestaltung von INQA und die Gestaltung der INQA-Projekt- und Netzwerkarbeit in der Zukunft ermöglichte.
Am zweiten Tag wurde das Thema Geflüchtete Menschen in einer Talkrunde mit der INQA-Themenbotschafterin Frau Prof. Dr. Jutta Rump aufgegriffen. Auch dieses aktuelle Thema fand bei den Entwicklungsperspektiven und zu diskutierenden Themenstellungen Berücksichtigung, die in der interaktiven Diskussion vom Vortag als Schwerpunktthemen entwickelt wurden und am zweiten Tag an insgesamt 15 Themeninseln weiter entwickelt werden konnten. Eine Auswertung der Themendiskussion wird anhand vorliegender Dokumentationsbögen noch aufbereitet, Hinweise und Anregungen werden von der gsub an die INQA-Akteure weiter geleitet werden.
Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal für die konstruktiven Diskussionen und Beiträge der Teilnehmer/innen. Uns erreichte über die eingeworfenen Karten in der Postbox viel Lob für die Veranstaltung, aber auch gute Hinweise, die wir bei der Gestaltung kommender Projektetreffen berücksichtigen werden.

Herzliche Grüße, Ihr gsub – NQA Team
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Die vier strategischen Themenfelder von INQA


Um weiter wettbewerbsfähig zu sein, müssen Unternehmen auf Innovationen in ihrer Personalpolitik setzen. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit bietet dazu Wissen und Unterstützung in vier Handlungsfeldern an:
Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz.


Unter dem jeweiligen Themenfeld befinden sich Kurzbeschreibungen zu den entsprechenden Förderprojekten sowie Verlinkungen auf die Projektehomepages.

Personalführung

Chancengleichheit & Diversity

Gesundheit

Wissen & Kompetenz.


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